Alles was wir als Wirklichkeit empfinden, muss zuvor möglich gewesen sein. Ob dann etwas Möglich ist, hängt davon ab, ob in unserer Wirklichkeit Möglichkeiten vorzufinden sind.
Die Schnittstelle zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit ist das Gewahrsein.

 

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft  sind konstruierte Konzeptionen, Realitäten
die wir erfunden haben, um einen Kontext in einer Begriffsorientierten Welt zu schaffen.

Eine Realität aufrecht zu erhalten, die wir als Wirklichkeit, in unseren Gedanken als Illusion erleben. In dieser kognitiver Dissonanz, wo wir Probleme als Gedanken-Konstruktionen in einer konditioniert erlebter Vergangenheit erleben.

 

Während Gewahrsein auf die Gegenwart ausgerichtet ist, versetzt uns das Gewahrsein, flexibel in einen lockeren Zustand, wo wir mit Leichtigkeit spontane Veränderungen

innovativ einfach Geschehen lassen können.

 

Positives Denken ist zukunftsorientiert und beinhaltet folgende zwei Schwachstellen:
„Positiv“ und „Denken“.  Es impliziert, dass wir Ungewissheit und Angstvorstellungen vorsätzlich, mit positivem Denken kaschieren.  
Alles 
wird gut, posaunt das Positive Denken.
Alles 
ist gut,
flüstert das Urvertrauen.

 

Nicht Denken ist eine Fähigkeit die wir vergessen geglaubt zu haben und dennoch vorsätzlich behaupten, dass wir das nicht können. Altes los zulassen, Türen zu schließen und neue Wege zu öffnen. Kommunikative Fähigkeiten und wahre Begeisterung zu aktivieren, Lösungen spielerisch zu begegnen, Kreativität den freien Lauf zu lassen.

Euch leicht verständlich das „Gewahrsein“ näher zu bringen, ist selbst für mich eine Herausforderung. 

 

Bevor du weiterliest empfehle ich dir folgenden Podcast

von Rüdiger Lenz anzuhören

 

Einige Worte über Improvisation.

Fortwährend begegnen wir Umständen, die uns zum improvisieren zwingen. Jedes Gespräch führt uns in Situationen, in denen wir unsere Reaktionen und den weiteren Verlauf nur noch beschränkt oder gar nicht mehr vorhersehen können. Niemand kann auf alles vorbereitet

sein- die Fähigkeit zum improvisieren ist ein zentraler Bestandteil für Achtsamkeit

und Wahrnehmung.

 

Handlungsabläufe im Alltag verlangen immer wieder Entscheidungen, für die zu wenig Zeit zum Planen besteht und die spontan entschieden werden müssen. Das eigene Potenzial, Improvisation zu stärken und innere Gelassenheit im Umgang mit aussergewöhnlichen Situationen zu reflektieren basiert auf der Fähigkeit zuzuhören, um die innere Resonanz

zum Gehörten gezielt wahr zu nehmen um richtiges handeln intuitiv abzuleiten.

 

Freies improvisieren ist ein wunderbares Training für Flexibilität und für die Fähigkeit, sich

in unbekannten Prozessen zurecht zu finden- um selber frei zu entscheiden und mit den Folgen der Entscheidungen umzugehen. Gemeinsames  improvisieren ist eine modellhafte Kommunikationsform, ob privat oder beruflich: Je schwieriger und diffiziler ein Gesprächsthema, umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass der Zuhörer sich auf

das Wesentliche der gesprochenen Botschaft vorbereitet und dass die Aufmerksamkeit

im Gespräch aufrecht gehalten wird. Die innere Stimmung schwingt mit, wenn wir sprechen. Das Gegenüber hört die Stimme und die Nuancen beeinflussen wie und was gehört wird.

 

Jeder Mensch nimmt die Welt und sein jeweiliges Gegen- über auf seine Weise wahr- bewusst und unbewusst. Der unbewusste Anteil ist grösser. (Sich-) Selbst- Bewusst- Sein hängt mit der Fähigkeit zusammen, sich selbst wahr zu nehmen. Das findet im Hier und Jetzt statt.

 

Wir strahlen aus was wir fühlen, ob wir es wollen oder nicht. Dieses Bewusstsein geschieht auf drei Ebenen, Sprache, Stimme und Körper. Auf diesem Wissen aufbauend werden, Wechselspiel und  Resonanzphänomene in der Kommunikation beobachtet und nach unbewussten Reaktionsmustern und Gefühlen spielerisch geforscht und analysiert. 

Querdenker - Idealist - Lebenskünstler

Konflikte erkennen bevor diese entstehen.

Jeder Konflikt hat seine eigene Anatomie. Und jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Konflikten. Diese werden in unseren Verhaltens- und Umgangsweisen deutlich sichtbar. Zwischenmenschliche Kommunikation findet über unsere Körpersprache statt.

 

Oft empfindet der Körper schon längst, was gute Lösungen wären- auch wenn der Verstand über das Medium Sprache, es noch nicht ausdrücken kann. Interaktionsfähigkeit als Kernkompetenz von Eigenverantwortung, schliesst das Wissen um mögliche Resonanzphänomene ein.

 

Körpersprache, Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit zu schärfen, und Handlungsfähiger zu bleiben, ist Erlebnisorientiert

Und dass sollte das Ergebnis im Leben sein.

Erlebnisorientierte-
Persönlichkeitsentfaltung

Erich Lee Schnapka

Was ist die Sandbox?

Eine "Methode"!!!

 

Ein Container, wo die einzelnen Thematiken bzw. "Kurse" beinhaltet.

Durch das spielerische Erleben dieser Themen, öffnet die Sandbox Methode neue Perspektiven „Gewahrsein“ zu entdecken.

Was ist in der Sandbox drin?

 

  • Improvisation (Improvisation auf neuen Ebenen entdecken)
  • Ungewissheit (Sicherer Umgang mit Ungewissheit)
  • Bewegung (Konflikte in Bewegung meistern)
  • Erlebnis (Erlebnis orientierte Persönlichkeitsentfaltung)
  • Farben (Achtsamkeit und Wahrnehmung mit Farben  entwickeln)
  • Klänge (Der Ton macht die Musik)

Was assoziiert die Sandbox?

 

  • Kindheit
  • Freiheit
  • Träume
  • Urvertrauen
  • Authentizität
  • Liebe

Welches Ziel hat die Methode?

Der Sandkasten in dir, als Wegbegleiter deiner Selbst.

 

Werde deiner wahren Realität, deinem Ursprung, wer du in Wirklichkeit bist, wieder gewahr. Lass deine Visionen und Träume geschehen und löse deine inneren Etiketten auf. Erkenne die Quelle des Hier und Jetzt ohne jegliche Projektionen, belebe deine vergessene Authentizität  Wecke und befreie das Innere Kind in Dir

 

Sand/Luftschlösser zu bauen, ist der Ursprung grenzenloser Kreativität. Deshalb gilt es zu verstehen, weshalb wir als Kind den Zugang zur Quelle hatten, und wieso, sie mit Leichtigkeit in der Lage waren spielerisch eine Sandburg zu erschaffen, und warum sie dann mit der gleichen Leidenschaft die Sandburg platt machen.

Ganz einfach um für neues Platz zu schaffen.

 

Warum empfinden wir Aussagen und Handlungen eines Kindes als direkt und unverschämt?

Darum! Weil wir vergessen haben wer und was wir sind.

 

Zum Auftakt, bevor wir uns mit dem Sandkasten befassen

empfehle ich euch von Erich Fromm:

Erlebnisorientierte-
Persönlichkeitsentfaltung

effektiv - flexibel - innovativ